Aktuelles

Dieses Jahr war *Lammpause*. Daher war Zeit die liegen gebliebenen Dinge auf dem Hof und im Hause wieder aufzunehmen.

Da ich seit einiger Zeit auch nicht mehr alleine bin, hat sich einiges getan: Der Hof ist etwas aufgeräumter und im Haus vrschwindet langsam der Baustellencharakter.

 

In Kürze kommt der Bock wieder in die Herde, so dass es im Frühjahr wieder Lämmer gibt!

 

Die Papillons haben Zuchtpause, hier ist erst im Laufe 2018 weiteres geplant.

Antarktis 2006/7

© Kate Davidson / greenpeace

Antarktis Expedition 2006/2007

Die Antarktis! Wieviel Phatasie und wieviel Zauber stecken in diesem Namen! Zumindest für mich. Ich weis nicht wie lange und wieso ich den Traum vom weissen und kalten Ende der Welt schon geträumt habe. Auf einmal sollte er wahr werden! Ich stand auf der Crewliste für die anstehende Antarktisexpedition. Einschiffen in Capetown, Südafrika, Dauer der Reise? Ungewiss. Ich sollte mit ungefähr 3 Monaten rechnen.

So stand ich am ersten Tag meines großen Abenteuers auf dem Hamburger Flughafen, etwas verloren zwischen den vielen Urlaubern, sah die freudigen Gesichter, dass es nun endlich in die Sonne geht. Nach dem, was ich zumeist wahrnehme: Die Sonne, als Vorstellung, von Wärme, von Strand, Wellen und Meer, der allgemeingültigen Urlaubs-Gelinggarantie der Mittelmässigkeit.

Nun, ich bin dafür eben nicht geschaffen. Ich mag die Welt dort, wo der Mensch klein und unbedeutend ist, wo er zu seinem Ursprung des Seins zurückkehrt, wo er reduziert wird auf das Nötige und Wesentliche.

Ich erinnerte mich an all die Gesichter, als Freunde und Bekannte erfuhren, dass ich in die Antarktis fahre. Es war ja nicht unbedingt neu, dass ich in die Polarregionen mochte. Dennoch: Immer wieder der Hinweis, es ist sooo kalt und nein, da wolle man nicht hin... Und ich lächel in mich hinein und finde es gut, dass so wenige Menschen dorthin wollen. Eine große Chance, dass diese Naturparadiese die Schonung erhalten, die sie so dringend benötigen.

Ich hatte Glück, denn der Flieger ging nur über Frankfurt und von direkt nach Kappstadt. 12 Stunden Flug und keine Zeitumstellung.

So wurde ich am Flughafen vom Ships Agent abgeholt, es ging zur Imigration und danach in den Hafen von Capetown. Dort lagen unsere beiden Schiffe: Die *Arcic Sunrise* und die *Esperanza*. Ich war als Deckshand und Bootfahrer auf der Sunrise eingeteilt. Ein 50 m langer Eisbrecher, bereits mit vielen Jahren Erfahrung in den Polregionen. Die *Esperanza* ist 72 Meter land und ein ehemaliges Feuerlöschschiff aus Russland.

Die Schiffe liegen im sommerlichen Hafen von Capetown, im Angesicht des Tafelberges. Die kommenden 5 Tage verbringen wir damit, die Schiffe auszurüsten, Proviant und Material zu verstauen und alles für 3 Monate auf See vorzubereiten.

 

to be continued

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