Aktuelles

Dieses Jahr war *Lammpause*. Daher war Zeit die liegen gebliebenen Dinge auf dem Hof und im Hause wieder aufzunehmen.

Da ich seit einiger Zeit auch nicht mehr alleine bin, hat sich einiges getan: Der Hof ist etwas aufgeräumter und im Haus vrschwindet langsam der Baustellencharakter.

 

In Kürze kommt der Bock wieder in die Herde, so dass es im Frühjahr wieder Lämmer gibt!

 

Die Papillons haben Zuchtpause, hier ist erst im Laufe 2018 weiteres geplant.

Persönliches

Mein neues zu Hause: Viel Platz und Ruhe für Mensch und Tier!

In Hamburg geboren, lebe ich seit Ende 2014 im süd-westlichen Schleswig-Holstein, nahe der Elbe und Nordsee. Ich habe mir noch einmal einen Traum erfüllt und einen kleinen Resthof in Alleinlage gekauft.

Natur und Tiere prägen seit früher Kindheit mein Leben. Momentan bereichern Boder Collies, Papillons, eine wachsende Schafherde und ein Kater meinen Alltag.

Meine Border Collies bilde ich an Schafen aus und nehme seit 2010 an Trials (Schafhütewettbewerbe) teil.

Seit Frühjahr 2015 ist Mio zu uns gezogen, ein roter Mix-Kater, der sich mittlerweile in Sachen Mäuse und andere unliebsame Mitbewohner ausgesprochen sportlich engagiert! Mio war ein absoluter Glücksgriff: Er hat die Hunde im Griff und ebenso die Mäusepopulation. Auch die Maulwürfe versucht er in Schach zu halten. Das gelingt ihm noch nicht sonderlich nachhaltig, wenn ich mir die Hügel auf den Hauskoppeln betrachte..., aber in der Scheune hat er auch schon einen Marder oder ein Frettchen erbeutet.

Da hier Platz ist, sind auch ein paar Hühner eingezogen: Lakenfelder und Vorwerkhühner, zwei alte und gefährdete Haustierrassen, die mich nun mit frischen Eiern versorgen.

 

Neben meiner ganzen Leidenschaft für Natur, Tiere und ein naturnahes Leben, bin ich dennoch auch

für Kultur zu haben, sei es ein gepflegtes Ambiente zu genießen, einen Theaterbesuch, eine interessante Ausstellung oder einen gesellschaftlichen Abend, so denn der Anlass zu mir, meinen Einstellungen und Freunden passt.

 

Beruflich habe ich nach meinem Realschulabschluß Pferdewirtin (Schwerpunkt Reiten) gelernt. Da mir das nach einiger Zeit zu einseitig war, habe ich mein Abitur nachgeholt und mich dem Studium der Geologie und Paläontologie zugewandt.

Die Lehre von der Entwicklung und den Aufbau unseres Planeten, sowie das Wissen um die Entstehung und Evolution des Lebens haben mich einmal mehr geprägt. Meine Faszination und Interesse für Natur und das Leben sind dadurch noch mehr gewachsen und der Schritt *zurück* zu den Basics des Lebens vermutlich ein logischer Schritt in meinem Leben.

Im Zuge des Studiums konnte ich eine Ausbildung zur Forschungstaucherin absolvieren, wodurch ich die Möglichkeit hatte, eine zeitlang in einer Berufstaucherfirma zu arbeiten. Hierüber bekam ich die Möglichkeit, als Chefredakteurin einer Fachzeitschrift für Berufstaucher diese und den Verlag mit aufzubauen.

Im Laufe der journalistischen Arbeit entstand der Kontakt zur Greenpeace Tauchgruppe, in der ich ehrenamtlich begann. Aber es sollte noch 4 weitere Jahre dauern, bis ich im Aktionsbereich bei Greenpeace fest angestellt wurde.

Seit 2000 arbeite ich hauptamtlich für die Umweltschutzorganisation, leite die Tauchgruppe, bin R.O.V. Pilot und habe die Befähigung ein Mini-U-Boot zu führen.

 

Mein Weg führte mich mehrfach in die Antarktis, wo ich als Bootsfahrerin Einsätze gegen die japanische Walfangflotte fuhr.

In den langen Nächten auf Wache habe ich viele Stunden Tagebuch geschrieben, welches man im Internet nachlesen konnte. Hieraus enstand 2009 das Buch *Im Fadenkreuz der Walfänger*. Es ist im Kosmos Verlag erschienen.

 

Auch in meiner Freizeit hat es mich oft in die kühleren Regionen unseres Planeten gezogen. Es begann 1998/99 mit zwei Reisen nach Svalbard (Spitzbergen), auf denen ich meine Liebe zum hohen Norden entdeckte.

Mit einem Freund zusammen organisierte ich von 2000 bis 2010 nicht kommerzielle Expeditionen in die Arktis.

Wir begannen mit einem Tauchcamp in Grönland, segelten von Flensburg bis an die Packeisgrenze vor der ostgrönländischen Küste, haben mit Orkas auf den Lofoten geschnorchelt und Pottwale bei den Vesteralen beobachtet.

Island, die Shetlands und die Faröer Inseln lagen auf unserem Weg. Es hatte sich ein Kreis von Freunden und Bekannten gebildet, mit denen wir diese Touren gemeinsam unternahmen.

 

Momentan liegt der Schwerpunkt meiner freien Zeit darin, meinen Hof fertig zu stellen, die Hunde weitzer auszubilden und an Hütehundewettkämpfen teil zu nehmen.

Der Anfang auf dem Hof war durch eine OP für längere Zeit erschwert, so dass ich erst jetzt wieder fit genug bin, die noch anstehenden Auf- und Umbauten vorzunehmen.

Aber auch neue Reisen stehen auf meiner Vorhabensliste, doch alles zu seiner Zeit.

 

Sonnenuntergang in der Antarktis
Schwarzes Eis, Qeqertarsuaq, Disco Island, Westgröndland
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© Regine Frerichs